HARMS & WENDE

Schweißhauptzeiten

Die wichtigsten Parameter beim Widerstandsscheißen sind natürlich Strom, Kraft und Zeit. Nachdem die Nebenzeiten für konstante Randbedingungen sorgen, sind nun […]

Schweißhauptzeiten

Die wichtigsten Parameter beim Widerstandsscheißen sind natürlich Strom, Kraft und Zeit.

Nachdem die Nebenzeiten für konstante Randbedingungen sorgen, sind nun die stromführenden Zeiten, also die Hauptzeiten Thema.

Die Stromzeit ist die Zeit, in welcher der Schweißstrom durch die Werkstücke fließt. In allen HWH Schweißsteuerungen werden die Schweißzeiten digital berechnet und ausgegeben. Die Zeiten sind absolut genau und reproduzierbar. Je nach Steuerungsart werden sie in Perioden (20 ms), Halbwellen (10 ms) oder direkt in Millisekunden eingegeben.

Für eine optimale Anpassung des Schweißstroms an die spezielle Schweißaufgabe kann ein Stromanstieg (up slope) zu Schweißbeginn oder auch ein Stromabfall (down slope) am Ende der Schweißung programmiert werden. Die gesamte Schweißzeit kann über die Eingabe von Impulsanzahl bis zu 9-mal wiederholt werden. Bei einigen Anwendungen, wie auch schon in der SZ 2-00 beschrieben, machen Vor- oder Nachwärmzeit mit einem entsprechendem Stromwert Sinn und können in unseren modernen Multifunktionssteuerungen programmiert werden. Selbst die sehr einfach zu bedienende MPS 200 besitzt schon die Möglichkeit eines Vorwärmimpulses.

Da die zu schweißenden Materialien immer komplexer und in ihren Schweißeigenschaften leider auch schlechter werden, sind diese komplexen Programmiermöglichkeiten der Schweißzeiten sehr wichtig. Nur damit lassen sich die modernen Werkstoffe prozesssicher schweißen. HWH bietet mit seinen Steuerungen in Netz- und Mittelfrequenztechnik eine Vielzahl an Variationsmöglichkeiten. Um die Schweißzeiten optimal an Ihre Anwendung anzupassen.

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